Eingewöhung 

mit dem Berliner Eingewöhnungsmodell

 

Wie ein Kind am Anfang empfangen wird, und wie man den Übergang gestaltet, ist entscheidend dafür, ob sich ein Kind im Kindergarten wohl fühlt.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell ist eine Methode, um den Kindern den Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten zu erleichtern.

Wichtig!

In der Zeit der Eingewöhnung sollte das Kind den Kindergarten nur halbtags besuchen!

 Informationen zur Eingewöhnung

Grundphase

Die Mutter/ der Vater kommt mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, bleibt ca. 1 Stunde mit im Gruppenraum und nimmt das Kind dann  wieder mit nach Hause. In den ersten 3 Tagen kommt es zu keinem Trennungsversuch.

1. Trennungsversuch

Einige Minuten nach dem Ankommen im Gruppenraum verabschiedet sich die Bezugsperson von dem Kind, verlässt den Raum und bleibt in der Nähe.

Ziel: vorläufige Entscheidung über die Dauer der Eingewöhnung.

Stabilisierungsphase

Kürzere Eingewöhnungszeit ca. 6 Tage

Die Zeiträume ohne Bezugsperson werden vergrößert. Die Bezugsperson bleibt in der Einrichtung.

Längere Eingewöhnungszeit ca. 2 bis 3 Wochen

Erst ab dem 7. Tag findet ein neuer Trennungsversuch statt. Erst wenn sich das Kind von der Erzieherin trösten lässt, werden in den folgenden Tagen die Zeiträume ohne Bezugsperson vergrößert. Die Bezugsperson bleibt in der Einrichtung.

Schlussphase

Die Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar.